Aus dem Nähkästchen
bzw. Küchenkästchen. Köche veraten ihre Geheimtipps. Na ja richtige Geheimtipps sind das ja nicht:
«Es gibts zwar keiner zu», sagt ein Insider, «aber Aromat steht in jeder Profiküche. Weil Aromat so unerhört gut zu Kartoffeln und Wurzelgemüsen wie Schwarzwurzeln oder Knollensellerie passt.» «Maggi», sagt ein anderer, «aber sie würden es natürlich nie sagen.
Ich gebe es offen zu. Ich importiere Aromat nach Spanien, natürlich nur für den Eigengebrauch. Wobei, wäre vielleicht eine Marktlücke?
Weiter geht's mit dem Panier-Trick (Oesterreicher kennen den natürlich):
Panieren
Zum Beispiel das Wiener Schnitzel. Es sieht im besten Fall aus wie ein Ufo: Riesig, flach und von einer Teigwolke umhüllt, so dünn, dass man durch sie hindurch die Zeitung lesen kann. Die Geheimnisse? Das Ei, in dem das Schnitzel gewendet wird, nachdem es gemehlt worden ist, wird nicht nur, wie meistens angegeben, mit der Gabel kurz aufgerührt, es muss richtig schaumig geschlagen werden. Dann kommt ein Löffel Schlagrahm dazu. In Wien nennt man das «Obersei» (Ei mit Schlagobers). Anschliessend wird das Schnitzel in der «Panure» paniert. Kaufen Sie kein Paniermehl, machen sie es selber: altes Weissbrot auf der Bircherraffel raffeln. Das Schnitzel darf beim Braten den Pfannenboden nicht berühren. Also genügend Fett in die Pfanne geben und während des Bratens ständig schwenken.
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«Es gibts zwar keiner zu», sagt ein Insider, «aber Aromat steht in jeder Profiküche. Weil Aromat so unerhört gut zu Kartoffeln und Wurzelgemüsen wie Schwarzwurzeln oder Knollensellerie passt.» «Maggi», sagt ein anderer, «aber sie würden es natürlich nie sagen.
Ich gebe es offen zu. Ich importiere Aromat nach Spanien, natürlich nur für den Eigengebrauch. Wobei, wäre vielleicht eine Marktlücke?
Weiter geht's mit dem Panier-Trick (Oesterreicher kennen den natürlich):
Panieren
Zum Beispiel das Wiener Schnitzel. Es sieht im besten Fall aus wie ein Ufo: Riesig, flach und von einer Teigwolke umhüllt, so dünn, dass man durch sie hindurch die Zeitung lesen kann. Die Geheimnisse? Das Ei, in dem das Schnitzel gewendet wird, nachdem es gemehlt worden ist, wird nicht nur, wie meistens angegeben, mit der Gabel kurz aufgerührt, es muss richtig schaumig geschlagen werden. Dann kommt ein Löffel Schlagrahm dazu. In Wien nennt man das «Obersei» (Ei mit Schlagobers). Anschliessend wird das Schnitzel in der «Panure» paniert. Kaufen Sie kein Paniermehl, machen sie es selber: altes Weissbrot auf der Bircherraffel raffeln. Das Schnitzel darf beim Braten den Pfannenboden nicht berühren. Also genügend Fett in die Pfanne geben und während des Bratens ständig schwenken.
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Zorra - Sonntag, 20. Juni 2004, 09:03 - Rubrik: geschrieben
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