Blog-Event X: Fisch - Dorada a la Sal
| Fisch im Salzmantel habe ich schon öfters im Restaurant gegessen, für den Blog-Event X: Fisch habe ich mich das erste Mal selbst daran getraut. Danke Knutschi für das Thema! |
Dorade schmeckt zwar von Juli-Oktober am aromatischsten, trotzdem habe ich mich für erstmal ein kleines Exemplar entschieden.

Unausgenommen, wie ich erst zu Hause feststellte. Hilfe - ausnehmen auch noch!
Es geht einfacher als gedacht:
Entschuppen musst man die Dorade für diese Art von Zubereitung zum Glück nicht. Ich habe sowieso keine Schuppen gesehen, vielleicht hat das Fischlein Head & Shoulder verwendet. ;-)
![]() Die Dorade innen gut ausspülen. |
![]() Aussen auch. Mit Küchenpapier trocken tupfen. |
Und nun zum Rezept:
Dorada a la sal
Rezept für 1 kleine Dorade knapp 400 g*
1 Dorade, ausgenommen, nicht geschuppt
2 Knoblauchzehen, gescheibelt und leicht geröstet
2-3 feine Zitronenscheiben
1 Zweiglein Rosmarin
3 EL Thymianblättchen
knapp 1 kg grobes Meersalz, Rosmarin und Thymian, frisch
etwas Olivenöl
![]() Die Zutaten liegen bereit. |
![]() Die Dorade wartet mit gefülltem Bauch auf ihr Bett. |
Dorade mit Kräutern und Zitronen füllen. Fisch mit wenig Olivenöl aussen einstreichen.
![]() Die Dorade liegt im Bett... |
![]() ...und wird mit etwas "nassem" Salz zugedeckt. Ab geht's in den Ofen. |
Meersalz mit Kräutern mischen und ca. 1 cm dick in der Grösse des Fisches in eine Form oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech streuen. Fisch darauf legen. Restliches Salz auf dem Fisch verteilen. Das Salz vorher mit wenig Wasser mischen, damit man den Fisch, damit besser bedecken kann.
Backen: ca. 30 Minuten in der Mitte des auf 250 Grad vorgeheizten Ofens.
![]() Dorade frisch aus dem Ofen und von der gröbsten Salzkruste befreit. |
![]() Ohne Haut, Filets freigelegt, quasi nackt. |
Salzkruste mit einem Löffel aufklopfen. Mit einem Pinsel Salz gut vom Fisch entfernen. Haut ablösen und Filets herausheben.

Mein Fisch ist etwas zerfallen, evtl. weniger lang backen. Trotzdem war er sehr lecker und saftig.
Dazu habe ich Petersilien-Bratkartoffeln, Spinat und eine superleckere Romesco-Paste, die sehr gut zum Fisch harmoniert, serviert.
Fazit:
Die Zubereitung habe ich mir schwieriger vorgestellt. Ich muss nur noch die genaue Backzeit herausfinden. Der Fisch ist sehr saftig und schmackhaft, und wenn man das Salz gut wegmacht, überhaupt nicht salzig. Also keine Angst!
Den Fisch sollte man vor den Augen seiner Gäste aus dem Salzmantel befreien und filetieren, denn auf dem Teller sieht's dann etwas langweilig aus. Man sieht nichts mehr von der etwas anderen Zubereitungsart. Apropos Filetieren, das ging für's erste Mal relativ gut, ich hatte nur 1,2 Gräte im Fisch, was nicht so ein Problem war, da die Dorade grosse Gräte hat.
*Die Dorade war etwas klein für 2 Personen, das nächste Mal ein grösseres Exemplar kaufen.
Und zum Schluss noch etwas für die Katz. ;-)
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