Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread
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Kochschlampe ist die Gastgeberin des 30. Blog-Events. Sie hat Ingwer als Thema gewählt. Ingwer kann man gut tieffrieren, so hat man bei Bedarf immer etwas frischen Ingwer im Haus. Was man aber nicht machen sollte, ist den eingefrorenen Ingwer auftauen. Er wird ganz weich und lässt sich kaum mehr raspeln. Eine Erfahrung ich die ich machen durfte, weil beim Reiben des gefrorenen Ingwers frieren einem beinahe die Finger ab, deshalb liess ich ihn auftauen. So ist eine 30-Gramm-Knolle im Grünkübel gelandet. |
Auf der Suche nach einem Rezept bei dem Ingwer die Hauptrolle spielt, bin ich über dieses Rezept gestolpert. Da kommt wirklich reichlich Ingwer rein.
Ich habe wieder mal ein paar Aenderungen am Rezept vorgenommen: Erstens habe ich nur die Hälfte des Rezeptes gemacht, zweitens braunen anstelle von weissem Zucker verwendet und drittens die Zuckermenge reduziert. Für meinen Geschmack könnte es sogar noch etwas weniger Zucker sein.
Leider ist der Kuchen etwas pampig geworden. Ich denke, das kommt durch den gefrorenen Ingwer, der natürlich beim Auftauen ziemlich Wasser zieht. Evtuell müsste man ihn ausdrücken? So oder so, der Kuchen ist ein Gedicht. Ich werde ihn ganz bestimmt wieder backen.
Grandma Moses Gingerbread

Obwohl er nicht so ausschaut, er schmeckt ausgezeichnet, wirklich! ;-)
125 g brauner Zucker
2 EL Melasse
1 Prise Salz
1 Ei
175 g Crème fraîche
200 g Mehl
1 TL Backpulver
30 g frischer Ingwer
Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Melasse und Salz dazurühren. Eier und Crème fraîche beifügen und rühren, bis die Masse hell ist. Mehl mit Backpulver mischen, dazusieben und darunterrühren.
Ingwer fein hineinreiben, mischen. Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form geben.
Im unteren Teil des auf 180 °C vorgeheizten Ofens 60 Minuten backen. Das Originalrezept ist für eine Kastenform von 35 cm berrechnet. Da ich nur die Hälfte der Menge gemacht habe, dachte ich das passt gut in meine 25er Form. Falsch gedacht, die ist viel zu gross. So habe ich kurzerhand ein ofenfester Förmchen als "Abschluss" in die Form gelegt.
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