Brodworscht mit Zebeleschweizi, bruni Sauce ond Röschti
Nichts verstanden?
Das ist wieder mal mein Lozärner-Landeier-Schweizerdeutsch und bedeutet Bratwurst mit Röstzwieblen, brauner Sauce und Rösti. Dieses Gericht ist für mich reines Futter für die Seele und qualifiziert sich somit für den aktuellen Blog-Event LII - Soulfood durchgeführt von Steph aus dem Kleinen Kuriositätenladen.
Das Ganze ist etwas aufwendig in der Zubereitung, vor allem wenn man die Brodworsch selbermacht, wie ich. Die Röschti, oder Brousi wie ich sie eigentlich nenne, kommt natürlich auch nicht aus der Büchse und die Sauce ist keine Tütenware.
Ich habe natürlich nicht extra für den Event Bratwürste gemacht, sondern hatte noch zwei Kümmelwürste im Tiefkühler. Der Rest ist alles frisch gemacht. Als Vorlage für die Sauce hat Cascabels bzw. Witzigmanns Rezept für Zwiebelrostbraten hingehalten. Schlussendlich habe ich die Sauce dann doch etwas anders gemacht.
Aber luegid doch säouber:
Brodworscht mit Zebeleschweizi, bruni Sauce ond Röschti
Rezept für 2 Personen 2 Kümmelwürste
In einer Bratpfanne 15-20 Minuten bei mittler Hitze braten.
Röschti
400 g Pellkartoffeln vom Vortag
Salz
Bratbutter oder Schweineschmalz
Röschti wie hier beschrieben, einfach ohne Speckwürfel und Ei zubereiten.
Zwebeleschweizi/Röstzwiebeln
1 grosse Zwiebel in nicht zu feine Ringe schneiden
1/2 EL Mehl
1/2 EL Zucker
1/2 EL Schweineschmalz
1/2 EL Butter
1 Schuss Sonnenblumenöl
Fett in einer unbeschichtete Bratpfanne heiss werden lassen. Zwiebeln mit Mehl und Zucker mischen und bei mittlere Hitze goldigbraun braten (dauert ein Weilchen ca. 20 Minuten). Röstzwiebeln auf ein Haushaltspapier geben. Bratpfanne für die Sauce weiterverwenden. Bruni Sauce/Braune Sauce
1 grosse Zwiebel in nicht zu feine Ringe schneiden, bzw. hobeln (ca. 5 mm)
1 EL Mehl
1 EL Zucker
1/2 EL Schweineschmalz
1/2 EL Butter
1 dl Rotwein
ca. 5 dl selbstgemachte Hühnerbouillon
1 EL frischer Majoran, fein gehackt
1 Spritzer Worcestershiresauce
Fett in der für die Röstzwiebeln verwendete Bratpfanne heiss werden lassen. Zwiebeln mit Mehl und Zucker mischen und bei mittlere Hitze glasig hellbraun braten, dann mit Rotwein ablöschen und diesen fast völlig einköcheln lassen. Bouillon in Portionen, wie bei einem Risotto, angiessen, dabei die Flüssigkeit jeweils unter Rühren fast völlig reduzieren. Die Sauce soll schön sämig sein. Gegen Schluss den Majoran beigeben und mit einem Spritzer Worcestershiresauce abschmecken.
Das Herstellen dieser Sauce hat bei mir etwa eine Stunde gedauert. Kann man aber gut vorbereiten.
Das ist wieder mal mein Lozärner-Landeier-Schweizerdeutsch und bedeutet Bratwurst mit Röstzwieblen, brauner Sauce und Rösti. Dieses Gericht ist für mich reines Futter für die Seele und qualifiziert sich somit für den aktuellen Blog-Event LII - Soulfood durchgeführt von Steph aus dem Kleinen Kuriositätenladen.
Das Ganze ist etwas aufwendig in der Zubereitung, vor allem wenn man die Brodworsch selbermacht, wie ich. Die Röschti, oder Brousi wie ich sie eigentlich nenne, kommt natürlich auch nicht aus der Büchse und die Sauce ist keine Tütenware.
Ich habe natürlich nicht extra für den Event Bratwürste gemacht, sondern hatte noch zwei Kümmelwürste im Tiefkühler. Der Rest ist alles frisch gemacht. Als Vorlage für die Sauce hat Cascabels bzw. Witzigmanns Rezept für Zwiebelrostbraten hingehalten. Schlussendlich habe ich die Sauce dann doch etwas anders gemacht.
Aber luegid doch säouber:
Brodworscht mit Zebeleschweizi, bruni Sauce ond Röschti
Rezept für 2 Personen 2 Kümmelwürste
In einer Bratpfanne 15-20 Minuten bei mittler Hitze braten.
Röschti
400 g Pellkartoffeln vom Vortag
Salz
Bratbutter oder Schweineschmalz
Röschti wie hier beschrieben, einfach ohne Speckwürfel und Ei zubereiten.
Zwebeleschweizi/Röstzwiebeln
1 grosse Zwiebel in nicht zu feine Ringe schneiden
1/2 EL Mehl
1/2 EL Zucker
1/2 EL Schweineschmalz
1/2 EL Butter
1 Schuss Sonnenblumenöl
Fett in einer unbeschichtete Bratpfanne heiss werden lassen. Zwiebeln mit Mehl und Zucker mischen und bei mittlere Hitze goldigbraun braten (dauert ein Weilchen ca. 20 Minuten). Röstzwiebeln auf ein Haushaltspapier geben. Bratpfanne für die Sauce weiterverwenden. Bruni Sauce/Braune Sauce
1 grosse Zwiebel in nicht zu feine Ringe schneiden, bzw. hobeln (ca. 5 mm)
1 EL Mehl
1 EL Zucker
1/2 EL Schweineschmalz
1/2 EL Butter
1 dl Rotwein
ca. 5 dl selbstgemachte Hühnerbouillon
1 EL frischer Majoran, fein gehackt
1 Spritzer Worcestershiresauce
Fett in der für die Röstzwiebeln verwendete Bratpfanne heiss werden lassen. Zwiebeln mit Mehl und Zucker mischen und bei mittlere Hitze glasig hellbraun braten, dann mit Rotwein ablöschen und diesen fast völlig einköcheln lassen. Bouillon in Portionen, wie bei einem Risotto, angiessen, dabei die Flüssigkeit jeweils unter Rühren fast völlig reduzieren. Die Sauce soll schön sämig sein. Gegen Schluss den Majoran beigeben und mit einem Spritzer Worcestershiresauce abschmecken.
Das Herstellen dieser Sauce hat bei mir etwa eine Stunde gedauert. Kann man aber gut vorbereiten.
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Wie gesagt, das Ganze braucht seine Zeit, aber es lohnt sich!10 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks - 2915 Ausflügler
Erich (Gast) - 7. Jan, 14:40
St.Galler
Als St.Galler - das sind die selbsternannten Experten in Sachen Bratwurst, zumindest schweizerischer Provenienz - verzichte ich gerne auf die Zwiebelschweize, nehme die Rösti gerne, obwohl die richtige St.Galler Bratwurst richtig mit einer Scheibe Brot gegessen wird, ohne Senf, mit wäre Blasphemie.
Zorra - 7. Jan, 15:48
@Erich
Eine St. Galler Bratwurst würde ich auch nie mit brune Sauce und Zwebeleschweizi essen. Nur bruni Brodwörscht darf man so verzehren.
Erich (Gast) - 15. Jan, 16:42
Aha
Aha, das isch e bruni Brodworscht gsih, i dem Fall nüt för uguet :-)
Erich (Gast) - 15. Jan, 16:45
Fachkenntnis
Nachtrag: Ein St.Galler sollte vom Schiff aus erkennen, was eine St.Galler und was eine fremde Bratwurst ist. Ich schaute sie nochmals an und schrieb mir hinter die Ohren, von nun an genauer hinzuschauen vor dem Reklamieren.




















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