Hm, früher haben die Spanier das am liebsten direkt nach dem Ausgehen frühstücken, mit ordentlich Party im Blut. Oder Familien am Sonntag. Heutzutage gibt's das so richtig vor der Arbeit?
Ich habe übrigens eine Churros-Presse daheim...
mal in Einsatz? ;-) Es gibt hier ja auch so tiefgefrorene Fertig-Churros - habe ich noch nie ausprobiert.
In Malaga gibt es so eine Strasse, da reiht sich eine Churreria an die andere. Und wenn ich mir da so die Opas und Omas anschaue, habe ich nicht das Gefühlt, dass die direkt von einer Party kommen. Aber man kann sich täuschen. ;-)
gab es bereits bei Kaltmamsells. Churros-Teig ist Brandteig in allereinfachster Form: Mehl und heißes Wasser, ein wenig Salz. Meine Presse sieht aus wie eine überdimensionale Kekspresse und ist aus Metall. Aber es hat sich nicht ganz richtig angefühlt, das Churros-Machen. Denn für mich gehören dazu
- Kindheit
- Sommerferien
- die spanische Oma in einem Madrider Arbeiterviertel.
Meine Churrería war eine Wellblech-Hütte auf einem unbebauten Stück Lehm zwischen den Wohnblocks von Morataláz. Dorthin wurde ich am Sonntag geschickt, um Churros (siehe Zorra-Foto) und Porras (dicke Stangen - gibt's die noch?) zu holen. Sie wurden mir in Papier eingewickelt, das sich auf dem Heimweg langsam mit Öl tränkte, und waren immer gerade so heiß, dass ich mir fast die Hände verbrannte. Die Chocolate machte die Oma (Yaya).
Als Jugendliche lernte ich dann in den Sommerferien in der Sierra (nicht Ihre Nevada, sondern die der nördlichen Meseta) die Freuden mobiler Churrerías bei Dorffesten kennen. Dort nahmen wir kurz nach Sonnenaufgang die letzte Mahlzeit vor dem Zubettgehen ein.
Es rührt mich, dass das jetzt etwas für alte Leute geworden ist...
Ich habe übrigens eine Churros-Presse daheim...
Und kam sie schon
In Malaga gibt es so eine Strasse, da reiht sich eine Churreria an die andere. Und wenn ich mir da so die Opas und Omas anschaue, habe ich nicht das Gefühlt, dass die direkt von einer Party kommen. Aber man kann sich täuschen. ;-)
Eigene Churros
- Kindheit
- Sommerferien
- die spanische Oma in einem Madrider Arbeiterviertel.
Meine Churrería war eine Wellblech-Hütte auf einem unbebauten Stück Lehm zwischen den Wohnblocks von Morataláz. Dorthin wurde ich am Sonntag geschickt, um Churros (siehe Zorra-Foto) und Porras (dicke Stangen - gibt's die noch?) zu holen. Sie wurden mir in Papier eingewickelt, das sich auf dem Heimweg langsam mit Öl tränkte, und waren immer gerade so heiß, dass ich mir fast die Hände verbrannte. Die Chocolate machte die Oma (Yaya).
Als Jugendliche lernte ich dann in den Sommerferien in der Sierra (nicht Ihre Nevada, sondern die der nördlichen Meseta) die Freuden mobiler Churrerías bei Dorffesten kennen. Dort nahmen wir kurz nach Sonnenaufgang die letzte Mahlzeit vor dem Zubettgehen ein.
Es rührt mich, dass das jetzt etwas für alte Leute geworden ist...
Die mobilen
Na ja, und in den fixen Churrerias halten sich auch junge Leute auf und nehmen die "merienda" ein.