Blog-Event XI: Ei, ei, ei! - Schinkenpastete mit (Ueberraschungs-)Ei
Desideria und ich durften das Thema für den aktuellen 11. Blog-Event aussuchen. Passend zu Ostern (und der Vogelgrippe zum Trotz) haben wir uns für Eier entschieden.
Ich habe wohl noch nie in meinem Leben soviele Eier wie im letzten Monat gegessen. Wie mein Cholesterinspiegel wohl aussieht? Wobei Vincent Klink sagt, er esse jeden Tag 2 Frühstückseier und ihm geht's blenden. Etwas rund (kommt sicher vom ewigen Probieren), aber gesund.







Und jetzt? Welches Rezept soll ich einreichen?
Ich habe mich für ein sechstes Rezept entschieden, da das Ei hier wortwörtlich im Mittelpunkt steht. Ich hatte zwar ein paar Schwierigkeiten beim Zubereiten, was glücklicherweise dem Geschmack nichts anhaben konnte.
Bekanntlich kann ich keine Eier kochen. Y. hat das übernommen. Normalerweise macht er das ausgezeichnet, nur bei den Eiern für dieses Rezept, hat's nicht ganz geklappt. Er hat sie etwas zu lange gekocht. Ein Röntgenblick wäre praktisch. Dafür hatte ich mit der Sülze zu kämpfen. Aber alles der Reihe nach.
Schinkenpastete mit (Ueberraschungs-)Ei
ergibt ca. 6 Stück
Füllung
80 g gekochter Schinken, klein gewürfelt
5 schwarze Oliven, grob gehackt
150 g gehacktes Schweinefleisch
100 g roher Salzspeck
1 Knoblauchzehe, gepresst
Pfeffer, Cayennepfeffer, Salz
etwas geriebene Muskatnuss
1 Peperoncino, gehackt
frischer Thymian und Majoran, gehackt
1 runder Blätterteig
2 hart gekochte Eier, geschält
1/2 Eigelb, zum Bestreichen
Sülze
2 EL Sherry mit Hühnerbrühe auf 1 dl aufgegossen
1 Blatt Gelatine
(oder 1 Beutel Sulzpulver verwenden)
Hackfleisch und Speck (vom Metzger 2 x zusammen durchdrehen lassen) mit Schinken, Oliven, Peperoncino und Kräutern mischen, kräftig mit Pfeffer würzen. Mit Salz abschmecken.
Den runden Blätterteig zu einem Rechteck zurecht schneiden. Rest für Verzierung brauchen. Die Hälfte der Fleischmasse laibartig auf die Mitte des Teiges verteilen.
Die Eier aneinander stossend in die Fleischmasse drücken. Mit der restlichen Fleischfarce satt bedecken. Teig von allen Seiten über die Füllung schlagen. Pastete mit Teignaht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Aus der Teigoberfläche 2 kleine Rondellen (habe ich mit der Spritztülle gemacht) ausstechen. Aus Alufolie kleine "Kamine" formen, diese als Dampfabzug in die Löcher stecken. Pastete mit Eigelb bestreichen und mit Teigresten verzieren. Verzierungen ebenfalls bepinseln.
Im 220 Grad heissen Ofen, in der unteren Ofenhälfte, 15 Minuten, dann bei 180 Grad weitere 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Scheinbar gibt es Sulzpulver zu kaufen. Habe ich hier noch nie gesehen, deshalb musste ich die Sülze selber herstellen. Geht eigentlich ganz einfach:
1 Blatt Gelatine für 10 Minuten in sehr kaltem Wasser einweichen. Sherry mit Hühnerbrühe aufkochen, etwas abkühlen lassen. Gelatineblatt in der Brühe auflösen. Weiter erkalten lassen, aber nicht zu lange, damit man die Sülze noch mit Hilfe eines Trichters durch die Kamine in die Pastete füllen kann. Zu flüssig darf sie aber auch nicht sein, ansonsten läuft die Sosse unten wieder raus, wie bei mir.
Wenn man das mit der Sülze geschafft hat wieder für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Wer sich nicht an die Sülze wagt, die Pastete schmeckt auch ohne gut. ;-)
Voilà, der fertige Teller: Schinkenpastete mit (Ueberraschungs-)Ei, Nüsslisalat und selbstgemachtem Orangen-Chutney.

Guten Appetit!
Ich habe wohl noch nie in meinem Leben soviele Eier wie im letzten Monat gegessen. Wie mein Cholesterinspiegel wohl aussieht? Wobei Vincent Klink sagt, er esse jeden Tag 2 Frühstückseier und ihm geht's blenden. Etwas rund (kommt sicher vom ewigen Probieren), aber gesund.







Und jetzt? Welches Rezept soll ich einreichen?
Ich habe mich für ein sechstes Rezept entschieden, da das Ei hier wortwörtlich im Mittelpunkt steht. Ich hatte zwar ein paar Schwierigkeiten beim Zubereiten, was glücklicherweise dem Geschmack nichts anhaben konnte.
Bekanntlich kann ich keine Eier kochen. Y. hat das übernommen. Normalerweise macht er das ausgezeichnet, nur bei den Eiern für dieses Rezept, hat's nicht ganz geklappt. Er hat sie etwas zu lange gekocht. Ein Röntgenblick wäre praktisch. Dafür hatte ich mit der Sülze zu kämpfen. Aber alles der Reihe nach.
Schinkenpastete mit (Ueberraschungs-)Ei
ergibt ca. 6 Stück
Füllung
80 g gekochter Schinken, klein gewürfelt
5 schwarze Oliven, grob gehackt
150 g gehacktes Schweinefleisch
100 g roher Salzspeck
1 Knoblauchzehe, gepresst
Pfeffer, Cayennepfeffer, Salz
etwas geriebene Muskatnuss
1 Peperoncino, gehackt
frischer Thymian und Majoran, gehackt
1 runder Blätterteig
2 hart gekochte Eier, geschält
1/2 Eigelb, zum Bestreichen
Sülze
2 EL Sherry mit Hühnerbrühe auf 1 dl aufgegossen
1 Blatt Gelatine
(oder 1 Beutel Sulzpulver verwenden)
Hackfleisch und Speck (vom Metzger 2 x zusammen durchdrehen lassen) mit Schinken, Oliven, Peperoncino und Kräutern mischen, kräftig mit Pfeffer würzen. Mit Salz abschmecken.
Den runden Blätterteig zu einem Rechteck zurecht schneiden. Rest für Verzierung brauchen. Die Hälfte der Fleischmasse laibartig auf die Mitte des Teiges verteilen.
![]() Voilà - die Hauptdarsteller: Eier, zwei an der Zahl! |
![]() Die Pastete mit Kaminen, verziert und mit Eigelb bepinselt vor dem Backen. |
Die Eier aneinander stossend in die Fleischmasse drücken. Mit der restlichen Fleischfarce satt bedecken. Teig von allen Seiten über die Füllung schlagen. Pastete mit Teignaht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Aus der Teigoberfläche 2 kleine Rondellen (habe ich mit der Spritztülle gemacht) ausstechen. Aus Alufolie kleine "Kamine" formen, diese als Dampfabzug in die Löcher stecken. Pastete mit Eigelb bestreichen und mit Teigresten verzieren. Verzierungen ebenfalls bepinseln.
Im 220 Grad heissen Ofen, in der unteren Ofenhälfte, 15 Minuten, dann bei 180 Grad weitere 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Scheinbar gibt es Sulzpulver zu kaufen. Habe ich hier noch nie gesehen, deshalb musste ich die Sülze selber herstellen. Geht eigentlich ganz einfach:
1 Blatt Gelatine für 10 Minuten in sehr kaltem Wasser einweichen. Sherry mit Hühnerbrühe aufkochen, etwas abkühlen lassen. Gelatineblatt in der Brühe auflösen. Weiter erkalten lassen, aber nicht zu lange, damit man die Sülze noch mit Hilfe eines Trichters durch die Kamine in die Pastete füllen kann. Zu flüssig darf sie aber auch nicht sein, ansonsten läuft die Sosse unten wieder raus, wie bei mir.
Wenn man das mit der Sülze geschafft hat wieder für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Wer sich nicht an die Sülze wagt, die Pastete schmeckt auch ohne gut. ;-)
Voilà, der fertige Teller: Schinkenpastete mit (Ueberraschungs-)Ei, Nüsslisalat und selbstgemachtem Orangen-Chutney.

Guten Appetit!
10 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks - 4402 Ausflügler
Foodfreak (anonym) - 15. Apr, 19:37
Hübsch
Das ist dir trotz aller Widrigkeiten gut gelungen - und klingt sehr köstlich!
Hans Kolpak (anonym) - 15. Apr, 20:36
Ein Phantom
Vogelgrippe ist ein Propaganda-Phantom, während Eier spürbar schmecken. Guten Appetit !
Hans Kolpak
Biß der Woche
Hans Kolpak
Biß der Woche
meckermann - 16. Apr, 14:54
Jetzt wirst Du dann doch noch eine berühmte Kochbuch-Autorin a la Kaltenbach oder so oder...
Zorra - 16. Apr, 16:51
Meinst du jetzt wo sie den Löffel abgeben hat....
Oh, der Spruch ist schon etwas unter der Gürtellinie. ;-)
Oh, der Spruch ist schon etwas unter der Gürtellinie. ;-)
meckermann - 16. Apr, 18:44
Nein, so war das nicht gemeint - die kochte ja wirklich gut, auch mit Löffeln... und sorry, wenn Dich das jetzt verletzt hat...
























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