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MacGyver

Mit einem Taschenmesser hat sich ein amerikanischer Kletterer selber den Arm amputiert, nachdem er von einem Felsbrocken eingeklemmt worden war. Der 27-jährige Aron Ralston, der als erfahrener Kletterer gilt, war letztes Wochenende allein im Blue John Canyon in der Nähe des Nationalparks Canyonlands im US-Bundesstaat Utah unterwegs. Dabei wurde sein rechter Arm von einem Felsbrocken eingeklemmt , der losbrach, als er sich daran hochziehen wollte. Ralston war gefangen. Am Dienstag ging ihm das Trinkwasser aus. Am Donnerstag beschloss er, sich selber mit dem Messer den Arm unterhalb des Ellenbogens abzuschneiden, um freizukommen. Er legte sich selber einhändig einen Druckverband an und versorgte die Wunde notdürftig mit Material aus seiner Taschenapotheke. Dann seilte sich der Mann rund 20 Meter über den Felsen ab und machte sich auf den beschwerlichen Rückmarsch zu seinem Auto auf.
Ob er wohl wie MacGyver ein Schweizer messer benutzt hat?

(gelesen in der SonntagsZeitung)

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http://zorra.twoday.net/stories/24389/modTrackback

miss.understood - 4. Mai, 11:44

ein echter

macGyver hätte sich aus einem stück klebeband, einer kugelschreibermine, einem streichholz und einem stück seines schuhbandes eine funkstation gebaut und um hilfe gerufen ; )

ferromonte - 4. Mai, 11:47

irrsinnige gschichte

das muß man sich mal vorstellen: würdest du dir selbst deinen eigenen unterarm amputieren, weil du eingeklemmt bist und nimmer rauskommst?

Zorra - 4. Mai, 11:50

Kann ich mir

nicht vorstellen, dass ich sowas tun könnte.

Der Typ war dann ja auch noch völlig cool, als er von den Rettungsmannschaft endlich gefunden wurde. Unglaublich.
miss.understood - 4. Mai, 12:02

naja, wenn man da

festhängt und das wasser geht aus und auf hilfe warten ist eine mission impossible .... da bleibt einem wohl nicht grossartig die wahl. was mich immer wieder überrascht ist aber vielmehr, dass die leute wissen, wie man sich selbt zb einen arm amputiert. ganz ehrlich: ich wüsste es nicht und würde vermutlich drei minuten später verbluten.

richtig arg wäre es aber, wenn ein rettungstrupp um die ecke biegt, kaum dass du dir den arm abgetrennt hast.
ferromonte - 4. Mai, 12:09

hähä

ja, das wäre ziemlich unfair.
wenn man den artikel in der zeitung liest, hat man fast den eindruck als wäre es dem typ egal gewesen, daß er sich den arm amputiert hat. strange.
und alle anderen halten das für richtig, der sergeant meinte, er ist ein einzigartiger held, weil er das richtige getan hat. woher wissen wir, daß das das richtige ist? vielleicht wird der typ morgen vom tracker überrollt, weil es eben sein sollte, seine zeit abgeluafen war? was wissen wir schon?
miss.understood - 4. Mai, 12:21

vielleicht hat

er auch vor seinem trip noch in der ganzen wohnung lampen montiert, die auf klatschen reagieren ... dann wars auch die falsche entscheidung.
Zorra - 4. Mai, 12:22

@miss

Hättest du überhaupt ein Taschenmesser dabei? Ich als richtige Schweizerin natürlich schon ;-) Aber nur so ein kleines, ob man damit einen Arm amputieren könnte?

Uebrigend du als Marketingfrau, würdest du Victorinox empfehlen, diesen Vorfall marketingtechnisch auszuschlachten, nach dem Moto dank Swiss Army Knife überlebt, oder so? Alles natürlich rein hypotetisch, da wir nicht wissen, ob er wirklich ein Schweizer Sackmesser benutzt hat...
Zorra - 4. Mai, 12:24

Makabere miss

Ich glaube heute gibts gute Prothesen... sowieso sprach- bzw. stimmgesteuert ist doch besser..
ferromonte - 4. Mai, 12:25

wenn er wirklich

diese klatsch-lampen montiert hat, muß er jetzt mindestens ein jahr lang ein zen-kloster besuchen, um one-hand-klapping zu lernen. wenn er auf dem weg dahin unters auto kommt, hat er sich den arm umsonst amputiert.
wir sehen: es ist immer eine dumme sache, was er auch macht ..

mit vermarktung durch victorinox wäre ich vorsichtig, die leute werden ja immer sensibler. man denke an die puma-werbung, da hat sich die fa. dann auch distanziert ..
miss.understood - 4. Mai, 12:27

ich als marketingfrau ??

also, erstmal hätte ich natürlich kein taschenmesser dabei gehabt. bin ja auch keine schweizerin. dafür bin ich eine wienerin und hätte mir meine unterarm einfach abgebissen. so.

die hersteller des messers sollten lieben abstand von der geschichte nehmen und sie einfach so auf die leser wirken lassen.
aber die apotheker sollten auf den zu aufspringen und survival-kits inkl. chirurgischem schlachtermesser auf den markt werfen.

ausserdem ist der mann natürlich sofort als marlboro-model zu verpflichten. so nach dem motto: "beinhart hab ich mir meinen arm abgeschnitten. jetzt hab ich nur noch einen - und den brauch ich zum rauchen."
rip - 4. Mai, 14:32

fortsetzung...

und der fehlende arm gleicht jetzt ganz super mein amputiertes raucherbein aus. schauen sie, jetzt bin ich wieder im gleichgewicht!"
Kratzbürste - 4. Mai, 13:40

Waaah!

Ob ich das getan hätte? Ich weiß nicht! Andererseits würd' ich sonst verdursten ... ist schon eine madige Situation. Hatte der kein Handy in Griffweite? Ok, blöde Frage!

miss.understood - 4. Mai, 16:31

stimmt,

handyanbieter könnten in die werbung gleich mit einsteigen. one ist sicher so freundlich und verrechnet für anrufe, die einem davor bewahren sich selbst den arm abtrennen zu müssen, nur die hälfte.
LeuMund - 4. Mai, 13:58

werbegeschenke

darum schenk ich meinen geschäftspartnern swiss taschenmesser, damit die sich aus jeder lage befreien können.

wieso sitz ich eigentlich am sonntag im büro?

miss.understood - 4. Mai, 16:32

hast du dir vielleicht

den arm unter deinem schreibtisch eingeklemmt ? schau doch mal, ob du einen brieföffner in reichweite hast...
ferromonte - 4. Mai, 17:16

hehe,

aber bevor du ihn abtrennst überleg doch, ob du ONE benützen könntest oder eine erdleitung .. man muß ja nicht prinzipiell nur mehr amputieren, sobald was nicht ganz flüssig geht. :-)
noelscheich - 4. Mai, 20:34

danach war die nagelschere am taschenmesser sicher stumpf.

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