Faradayscher Käfig
Oder doch Schutzengel?
Ein Blitzschlag hat in der Nacht auf Samstag in Grenchen ein Auto in Brand gesteckt. Der 33-jährige Lenker blieb unverletzt. Sein Alfa brannte völlig aus. Dass ein Auto auf diese Weise zerstört wird, ist äusserst selten.
Der junge Mann fuhr auf der Archstrasse Richtung Autobahnanschluss. In dieser flachen Gegend war das Auto der höchste Punkt, und es war aus Metall. Trotzdem - die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blitz ein Auto trifft, sei kaum berechenbar, hält die Polizei fest.
Nun nützten in diesem Fall alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen nichts. Der Blitz schlug ein und entlud dabei Spannungen von bis zu einigen hundert Millionen Volt mit Strömen zwischen 10'000 und 20'000 Ampere. Zum Vergleich: Haushalt-Stromnetze sind auf 15 bis 25 Ampere bei 250 Volt ausgelegt.
Weil der Blitz ihn blendete, hielt der Fahrer an. Fast gleichzeitig bemerkte er, dass sein 17 Jahre alter Alfa rundum zu brennen begann. Er wollte mit seinem Handy die Feuerwehr zu Hilfe rufen, doch das Gerät funktionierte nicht mehr. Die Flammen und die Hitze zerstörten das Auto und beschädigten den Asphaltbelag.
Dass der Lenker beim Blitzeinschlag unverletzt blieb, liegt an einem physikalischen Phänomen. Die Metallkarosserie des Autos wirkte als so genannter Faradayscher Käfig. Sie schirmte den Mann vor äusseren elektrischen Feldern ab.
Quelle
Ein Blitzschlag hat in der Nacht auf Samstag in Grenchen ein Auto in Brand gesteckt. Der 33-jährige Lenker blieb unverletzt. Sein Alfa brannte völlig aus. Dass ein Auto auf diese Weise zerstört wird, ist äusserst selten.
Der junge Mann fuhr auf der Archstrasse Richtung Autobahnanschluss. In dieser flachen Gegend war das Auto der höchste Punkt, und es war aus Metall. Trotzdem - die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blitz ein Auto trifft, sei kaum berechenbar, hält die Polizei fest.
Nun nützten in diesem Fall alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen nichts. Der Blitz schlug ein und entlud dabei Spannungen von bis zu einigen hundert Millionen Volt mit Strömen zwischen 10'000 und 20'000 Ampere. Zum Vergleich: Haushalt-Stromnetze sind auf 15 bis 25 Ampere bei 250 Volt ausgelegt.
Weil der Blitz ihn blendete, hielt der Fahrer an. Fast gleichzeitig bemerkte er, dass sein 17 Jahre alter Alfa rundum zu brennen begann. Er wollte mit seinem Handy die Feuerwehr zu Hilfe rufen, doch das Gerät funktionierte nicht mehr. Die Flammen und die Hitze zerstörten das Auto und beschädigten den Asphaltbelag.
Dass der Lenker beim Blitzeinschlag unverletzt blieb, liegt an einem physikalischen Phänomen. Die Metallkarosserie des Autos wirkte als so genannter Faradayscher Käfig. Sie schirmte den Mann vor äusseren elektrischen Feldern ab.
Quelle
Zorra - Sonntag, 10. Oktober 2004, 16:44 - Rubrik: geschrieben
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks - 1430 Ausflügler
moonlight - 10. Okt, 22:29
Oh...
da waren wohl mehr als ein Schutzengel im Einsatz ;-)
Hallo Zorra ;-)
Und danke für deinen Hinweis an mich... ich probiere gleich mal bei dir, ob es geht mit dem Link... es sollte jedenfalls jetzt gehen *hoff*
LG, moonlight
Hallo Zorra ;-)
Und danke für deinen Hinweis an mich... ich probiere gleich mal bei dir, ob es geht mit dem Link... es sollte jedenfalls jetzt gehen *hoff*
LG, moonlight
gwanwyn - 10. Okt, 23:04
!!!
Was alles passiert...tz..tz...das Leben ist nicht nur lebensgefährlich sondern auch noch unergründlich:-))
moonlight - 11. Okt, 09:48
Na dann
bring ich dir doch mal einen guten Kaffee vorbei und wünsche dir einen Klasse Montag ohne Zwischenfälle!
LG, moonlight
LG, moonlight
Zorra - 11. Okt, 11:01
Danke
für den Kaffee, den kann ich morgens immer gut gebrauchen, vor allem am Montagmorgen. ;-)
Ja, und deine Verlinkung klappt jetzt.
Ja, und deine Verlinkung klappt jetzt.

















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