gekocht

Blog-Event XXXIX - Dekadente Tarte au chocolat

Rike von genial-lecker ist die Gastgeberin des 39. Blog-Events mit dem Thema Quiche, Tarte & Co..

Blog-Event XXXIX - Quiche, Tarte & Co.

Lange habe ich überlegt, was ich für den Event backen soll und schlussendlich für reines Hüftgold entschieden:

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat

Eine dekadente Tarte au chocolat.

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat - edle Bitterschokolade

Für die Füllung habe ich eine edle 81-prozentige Edelbitter-Plantagen-Schokolade mit Kakao Nibs aus Ecuador verwendet. Nur das Beste für die Hüften. ;-)

Tarte au chocolat
Rezept für einen Tortenring von 18 cm Durchmesser

Mürbeteig
150 g Mehl
35 g Zucker
1 Prise Salz
90 g Butter, kalt, in Stücken
1/3 Ei, verklopft

Dekadente Schokoladenfüllung
150 g dunkle Schokolade (z. B. 81-prozentige Edelbitter-Plantagen-Schokolade mit Kakao Nibs), zerbröckelt
55 g Rahm
2 frische Eier
1 1/2 EL Zucker

Mürbeteig:

1. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.

2. Butter beigeben, von Hand zu einer gleichmässig krümeligen Masse verreiben. Ei beigeben, rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen, nicht kneten.Teig flach drücken, zugedeckt ca. 30 Min. kühl stellen.

3. Zwei Drittel des Teiges auf dem Formenboden auswallen. Den restlichen Teig zu einer Rolle formen, auf den Teigrand legen. Teigrand mit einem Löffelstiel ca. 2 1/2cm
hochziehen.

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat - Mürbeteig

Boden mit einer Gabel dicht einstechen, ca. 15 Min. kühl stellen.

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat - Mürbeteig Blindbacken

Teig mit Backpapier bedecken, mit getrockneten Aprikosen- und Pfirschsteinen beschweren.
Blindbacken: ca. 20 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, Steine und Backpapier entfernen, Boden ca. 15 Min. fertig backen.

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat - Mürbeteig gebacken

Herausnehmen, auskühlen lassen.

Füllung:

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat - Bitterschokolade vor dem Schmelzen

Schokolade mit dem Rahm in einer dünnwandigen Schüssel im heissen Wasserbad schmelzen, abkühlen.

2. Eier und Zucker mit den Schwingbesen des Handrührgerätes ca. 5 Min. schaumig rühren.

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat - Füllung

Portionenweise unter die Schokolade ziehen.

Blog-Event XXXIX - Tarte au chocolat - Füllung

Masse auf dem Teigboden verteilen. Backen: ca. 25 Min. in der unteren Hälfte des auf 120 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, abkühlen, Tarte auf ein Gitter schieben, auskühlen.

Blog-Event XXXVIII - Fusions-Rösti

Fusions Küche ist das Thema

Blog-Event XXXVIII - Fusions-Küche

des 38. Blog-Events ausgerichtet von Kulinaria Katastrophalia.

Ich muss gestehen das Thema war eine Herausforderung für mich, da war nur ein riesengrosses Loch im Hirn, keine Inspiration gar nichts. Irgendwie habe ich die Kurve doch noch gekriegt und eine Fusions-Rösti gebraten.

Klar, dass für mich als Heimwehschweizerin Rösti als Basis hinhalten musste, um genau zu sein dieses Appenzeller-Rösti-Rezept. Die typisch schweizerischen Zutaten wie eingesottene Butter, Speckwürfeli und Appenzeller-Käse wurden durch Olivenöl, Sobrasada und Manchego ersetzt.

Sobrasada ist eine Wurst-Spezialität aus Mallorca, die es neuerdings auch in Tarrinas (Plastikdosen) zu kaufen gibt.

Blog-Event XXXVIII - Sobrasada

Manchego ist ein bekannter Käse aus der Region Castilla-La Mancha, quasi der Greyerzer der Spanier. Beide Produkte sind unter der Herkunftsbezeichnung D.O. geschützt.

Fusions-Rösti
ergibt 1 Portion

Blog-Event XXXVIII - Fusions-Rösti

1 mittlere geschwellte Kartoffel (ca. 120 g mit Schale)
60 g Mini-Penne
1/2 EL Olvienöl
1/2 Zwiebel, fein gehackt
2-3 EL Sobrasada
Manchego, in kleinen Würfelchen

Mini-Penne in Salzwasser aldente kochen. Abschütten und kalt auskühlen lassen.

Die geschwellte Kartoffel schälen und durch die Röstiraffel in eine Schüssel reiben. Gekochte Mini-Penne, Zwiebel und Sobrasada zu der geriebenen Kartoffel geben. Gut mischen. Achtung die Sobrasada ist ziemlich zäh und schwierig zu mischen, deshalb am besten mit einem kleinen Löffelchen portionsweise zum Rest geben.

Alles in wenig Olivenöl knusprig braun braten (ca. 7 Minuten pro Seite). Vor dem Wenden ein paar Manchego-Würfelchen auf der Rösti verteilen. Mit Hilfe eines Tellers die Rösti wenden und auch auf dieser Seite ein paar Käse Würfeli verteilen. Fertig braten und dann sofort servieren.

Blog-Event XXXVIII - Fusions-Rösti

En Guete! - ¡Que aproveche!

Blog-Event XXXVII - Sentimental Journey - Piadina

Jutta lädt uns zum 37. Blog-Event ein in unseren kulinarischen Erinnerungen zu kramen.

Achtung es wird wirklich sentimental. ;-)

Blog-Event XXXVII - Sentimental journey - Essen angestaubt

Heute wäre der 61. Geburtstag meiner Mutter. Eine gute Gelegenheit in Erinnerungen zu schwelgen. Meine Mutter war das beste Mami der Welt, mehr Freundin als Mutter. Klar musste sie in bestimmten Momenten die Mutterkarte ziehen und mir den Weg weisen, aber selten da ich ja meist brav war. ;-) Sie war erfolgreich im Beruf hat mich aber nicht vernachlässigt. Ich frage mich heute oft, wie sie das alles geschafft hat als geschiedene Frau. Sie war eine richtige Powerfrau.

Unsere Ferien zu zweit waren immer schön! Als ich noch klein war verbrachten wir meist ein paar Tage im Tessin. Locarno war unsere Lieblingsstadt. Dort gingen wir mindestens einmal ins Grotto des vornehmen Grand Hotel. Ich war sehr beeindruckt und benahm mich vornehmlich. Ich kann mich erinnern, dass ich immer die köstlichen Ravioli alla Panna bestellte.

Später zog es uns weiter in den Süden, zum Teutonengrill, meist in der Vorsaison. Damals war's noch keine solche Abzocke wie heute. Wir zwei Blondinen fielen natürlich auf. Von den Papagalli wurden wir für Schwestern gehalten. Einmal bekamen wir in einem Ristorante die schwedische Menükarte vorgesetzt, was wohl an den Haaren und unserer komischen Sprache lag. Wir flüchteten natürlich sofort. Irgendwann haben uns Einheimische das Hinterland der Emilia Romagna ans Herz gelegt und uns ein Restaurant-Geheimtipp verraten. Wunderschön! Dort haben wir dann auch das erste mal Piadina mit Rucola gegessen.

Piadina ist ein dünner Teigfladen, der mürbe, aber weich und nicht brüchig ist. In der Romagna war dies lange das tägliche Brot der Bauern, deren Frauen es auf einer Terrakottaplatte - dem Testo - über Kohlenglut backten.

Als Erinnerung an diese Zeit und an mein Mami habe ich Piadina selbst gemacht. Aus Ermangelung an einem Testo in einer normalen beschichteten Pfanne. Lecker sind die Piadina geworden, fast so gut wie ich sie in Erinnerung habe.

Piadina
ergibt 4 Stück

Blog-Event XXXVII - Sentimental Journey - Piadina

200 g Mehl
3 EL Olivenöl *
2 EL Milch
1 gestrichener TL Salz
1/4 TL Natron
ca. 75 g lauwarmes Wasser

Alle Zutaten zu einem weichen Teig kneten. In Klarsichtfolie einpacken und 1-2 Stunden ruhen lassen. Teig in 4 Stücke teilen, dünn auswallen. Pfanne erhitzen. Teigfladen einer nach dem anderen darin 3 bis 4 Minuten backen. Die Oberfläche der Fladen soll dunkel Flecken haben, aber nicht schwarze. ;-) Allfällige Luftblasen die beim Braten entstehen sofort mit einer Gabel aufstechen.

Piadina vierteln oder aber ganz lassen und nach Belieben mit Schinken, Ruccola, Mozzarella etc. füllen.

*Original werden Piadina mit Schmalz gemacht, da ich gerade keins hatte, habe ich Olvienöl genommen. Ich kann mir vorstellen, dass das Schweineschmalz der Piadina den Geschmack gibt.

Alles Liebe zum Geburtstag, liebes Mami. Ich denke oft an dich und du fehlst mir sehr.

Blog-Event XXXVI - Zwiebel-Paprika-Schweinssteak vom Grill

Als Wolf von Hausmannskost 2.0 mir sein Thema

Blog-Event XXXVI - sau-gut

für den Blog-Event XXXVI durchgab war ich saumässig zufrieden, denn ich liebe Schweinefleisch. Bei mir darf es auch, völlig untypisch für eine Frau (?), gerne etwas mit Fett durchzogen sein und leicht "säuelen". Ganz hardcormässig bin ich noch nicht drauf, denn um Schweinskopf mache ich immer noch einen Bogen, aber bei Gnagi mit Schwarte und Sauschwänzchen, mmmh da läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Sowas habe ich aber nicht für den Blog-Event gemacht, sondern ganz einfache Zwiebel-Paprika-Schweinssteaks vom Grill.

Blog-Event XXXVI - Zwiebel-Paprika-Schweinssteak

Saulecker, sag ich euch!

Das Fleisch sollte über Nacht mariniert werden, da ich aber noch Schweinssteak vom Wursten in der Gefriertruhe hatte, habe ich diese über Nacht im Kühlschrank aufgetaut und erst am Morgen in die Marinade gelegt. Für die Marinade muss eine Zwiebel fein gerieben werden. Ich habe dazu meine "gefälschte" Microplane von der Migros genommen.

"gefälschte" Microplane

Obwohl die scharf wie Nachbars Lumpi ist, war es etwas mühsam. Aber der Aufwand lohnt sich.

Zwiebel-Paprika-Schweinssteak
Rezept für 2 Personen

4 durchzogene Schweinssteak vom Hals ca. 1/2 cm dick
1 Gemüsezwiebel
1 EL Öl
1 EL weisser Essig
1/2 EL Senf
1 EL Paprika (natürlich spanischer!)
Salz

Zwiebeln ganz fein reiben und mit den anderen Zutaten vermengen. Die Marinade in einen Teller geben und die Schweinssteak darin am besten über Nacht zugedeckt marinieren.

Blog-Event XXXVI - Zwiebel-Paprika-Schweinssteak
Fleisch in Marinade

Das Fleisch 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Steaks ein paar Minuten pro Seite grillen dabei ab und zu mit der restlichen Marinade bestreichen.

Blog-Event XXXVI - Some like it hot: Scharfes Broccoli Pesto mit Bucatini

Der Broccoli blüht ich komme gar nicht nach mit der Ernte.

Blog-Event XXXVI - Some like it hot: Scharfes Broccoli Pesto

Einer meiner Lieblingspasta, ja ich bin ein Pastaholic, ist Orecchiette romano. Für den scharfen 35. Blog-Event, gehostet von Lavaterra, habe ich eine Abwandlung davon gemacht: ein Broccoli Pesto.

Blog-Event XXXVI - Some like it hot: Scharfes Broccoli Pesto

Wobei Pesto wohl nicht der richtige Namen ist, denn soweit ich weiss besteht Pesto immer aus ungekochten Zutaten. Egal, wir wollen mal nicht so streng sein.

Der verwendete Peperoncino ist natürlich aus meinem Garten. Letztes Jahr konnte ich so viele ernten, dass ich dieses Jahr keine angebaut habe.

Scharfes Broccoli-Pesto mit Pasta
Rezept für 2 Personen

Blog-Event XXXVI - Some like it hot: Scharfes Broccoli Pesto

ca. 200 g Broccoli (ich habe ihn leider nicht abgewogen)
1 getrockneter Peperoncino
4 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
50 g Mandeln
1 Sardellenfilet
3 EL Parmsan, fein gerieben
3-4 schwarze Oliven
Salz und Peffer
2-3 EL Pastakochwasser
200 g Bucatini oder andere Pasta
geröstete Mandelblättchen

Broccoli und Peproncino weichdünsten. Knoblauchzehe, Peperocino, Sardellenfilet und Mandeln im Olivenöl kurz anbraten.

Blog-Event XXXVI - Some like it hot: Scharfes Broccoli Pesto

Achtung Knoblauch darf nicht dunkel werden. All diese Zutaten, plus Oliven, mit dem Zauberstab pürieren, wenn nötig noch etwas Olivenöl dazugeben, mit Salz und Peffer und Parmesan abschmecken. Pasta al dente kochen, 2-3 EL Pastakochwasser zum Pesto geben, mit den Nudeln mischen, geröstete Mandelblättchen über die Pasta streuen.

PS: Das Pesto macht sich auch gut als Brotaufstrich.

Blog-Event XXXV- Some like it HOT

Mein anderer Beitrag zum 35. Blog-Event ist Hot Ketchup.

Blog-Event XXXIII: Aphrodisische Gaumenfreuden

Die letzten 10 Tage war ich in der Schweiz unterwegs (Bericht folgt), deshalb war es auch etwas ruhiger im Kochtopf. Ich liess mich die meiste Zeit bekochen. Für den Blog-Event XXXIII: Aphrodisische Gaumenfreuden, diesmal gehostet von Barbara, haben meine Freundin R. und ich den Kochlöffel geschwungen und ihre kleine Tochter und ihren Liebsten (?) bekocht.

Blog-Event XXXII - Aphrodisische Gaumenfreuden

Wir haben uns für Thai-Küche entschieden. Scharf, würzig, süss und aphrodisierend so ist das Menü geworden.

Ich habe die Vorspeise und das Dessert gemacht. R. hat den Hauptgang übernommen.

Zur Einstimmung haben wir - nicht ganz thai-like - Prosecco mit Erdbeeren serviert.

Aphrodisische Gaumenfreuden - Prosecco mit Erdbeeren

Als Vorspeise Garnelen-Spiesse mit scharfem Dip.

Aphrodisische Gaumenfreuden . Garnelen-Spiesse mit scharfem dip

Die Garnelen sollten auf Zitronengras aufgespiesst werden, leider gab es im Coop nur noch 1 Pack Zitronengras, von welchem der grösste Teil für die Hauptspeise verwendet wurde. Aber mit Holzspiesschen klappt's auch. Leider hat R. keine gescheiten Messer. Mit dem Rüstmesserli ist es ziemlich schwierig Garnelen fein zu hacken. Meine Spiesse sind deshalb ziemlich rustikal geworden. Die Kleine hat sie geliebt. Ohne Sauce waren sie für uns Erwachsene nicht so berauschend, aber der Dipp - bestehend aus Peperoni und Chili - hat ihnen den Kick gegeben.

Erotisierender Spargel und Chili an Ingwer-Kokossauce, die Hauptspeise, erfreute nicht nur den Gaumen...

Aphrodisische Gaumenfreuden - Erotisierender Spargel und Chili an Ingwer-Kokossauce
Man beachte die Anrichtungsweise!!!

...sondern auch die Kleine. ;-)

Aphrodisische Gaumenfreuden ?

Zum Abschluss Erdbeeren mit Limettensaft, Ingwer und Pfeffer, dazu liebeskraftstärkende Bourbon Vanille-Glace.

Aphrodisische Gaumenfreuden - Erdbeeren an Limettensaft mit Ingwer und Peffer

Nach dem Essen waren wir alle pappsatt und zufrieden. Bei mir hat sich keine aphrodisische Wirkung eingestellt. Was bei R. und ihrem Liebsten passiert ist? Das weiss nur Aphrodite. ;-)

Leider gibt's diesmal keine Rezepte, dafür ein paar "making-of"-Fotos:

Aphrodisische Gaumenfreuden

Blog-Event XXXI - Curry: Fruchtig scharfe Currysuppe

Die Hedonistin lädt uns ein Curry zu kochen am liebsten vegetarisch.

Blog-Event XXXI - Curry

Ihr Wunsch ist mir Befehl, so habe ich mich an eine fleischlose Suppe gemacht.

Blog-Event XXXI - Curry: Fruchtig scharfe Currysuppe

Ich habe keine eigene Currymischung gemacht, sondern mich an diesen beiden Mischungen bedient.

Blog-Event XXXI - Curries

Das Resultat war angenehm scharf. Das nächste Mal könnte ich sogar etwas mehr von der roten Paste nehmen. Apfel, Banane und Datteln runden die Schärfe gut ab. Y. der Fleischfresser wollte nichts von der Suppe kosten. Tant pis, so blieb mehr für mich übrig. ;-)

Fruchtig scharfe Currysuppe
Vorspeise für 4 Personen

Blog-Event XXXI - Curry: Fruchtig scharfe Currysuppe
Wer eine dünnere Suppe bevorzugt, einfach mehr Bouillon benutzen.

Sonnenblumenöl
1 kleine Zwiebel, in Stücken
1/2 Stange Lauch, in Stücken
1 Stengel Sellerie, in Stücken
1 kleine Banane, in Stücken
1 kleiner Apfel, in Stücken
5 entsteinte Datteln, halbiert
1 EL Kokosraspel
2 TL rote Currypaste
1 EL scharfer Curry
1/2 l Bouillon
Garnitur
Datteln, in Streifen geschnitten
Crème fraîche

Öl in einer Pfanne warm werden lassen, Zwiebel und Lauch andämpfen, Sellerie beigeben, mitdämpfen.

Banane und alle Zutaten bis und mit Curry beigeben, kurz weiterdämpfen. Bouillon dazugiessen, aufkochen, Hitze reduzieren, zugedeckt ca.1. Std. köcheln, fein pürieren. Falls nötig mit Salz und Peffer abschmecken.

Suppe nochmals heiss werden lassen, in Suppenschalen verteilen und mit einem Klacks Crème fraîche und Dattelstreifen servieren.

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread

Blog-Event XXX: Ingwer Kochschlampe ist die Gastgeberin des 30. Blog-Events. Sie hat Ingwer als Thema gewählt.

Ingwer kann man gut tieffrieren, so hat man bei Bedarf immer etwas frischen Ingwer im Haus. Was man aber nicht machen sollte, ist den eingefrorenen Ingwer auftauen. Er wird ganz weich und lässt sich kaum mehr raspeln. Eine Erfahrung ich die ich machen durfte, weil beim Reiben des gefrorenen Ingwers frieren einem beinahe die Finger ab, deshalb liess ich ihn auftauen. So ist eine 30-Gramm-Knolle im Grünkübel gelandet.

Auf der Suche nach einem Rezept bei dem Ingwer die Hauptrolle spielt, bin ich über dieses Rezept gestolpert. Da kommt wirklich reichlich Ingwer rein.

Ich habe wieder mal ein paar Aenderungen am Rezept vorgenommen: Erstens habe ich nur die Hälfte des Rezeptes gemacht, zweitens braunen anstelle von weissem Zucker verwendet und drittens die Zuckermenge reduziert. Für meinen Geschmack könnte es sogar noch etwas weniger Zucker sein.

Leider ist der Kuchen etwas pampig geworden. Ich denke, das kommt durch den gefrorenen Ingwer, der natürlich beim Auftauen ziemlich Wasser zieht. Evtuell müsste man ihn ausdrücken? So oder so, der Kuchen ist ein Gedicht. Ich werde ihn ganz bestimmt wieder backen.

Grandma Moses Gingerbread

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread
Obwohl er nicht so ausschaut, er schmeckt ausgezeichnet, wirklich! ;-)

60 g Butter, weich
125 g brauner Zucker
2 EL Melasse
1 Prise Salz
1 Ei
175 g Crème fraîche
200 g Mehl
1 TL Backpulver
30 g frischer Ingwer

Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Melasse und Salz dazurühren. Eier und Crème fraîche beifügen und rühren, bis die Masse hell ist. Mehl mit Backpulver mischen, dazusieben und darunterrühren.

Ingwer fein hineinreiben, mischen.

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread - Ingwer gerieben

Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form geben.

Im unteren Teil des auf 180 °C vorgeheizten Ofens 60 Minuten backen.

Blog-Event XXX: Ingwer

Das Originalrezept ist für eine Kastenform von 35 cm berrechnet. Da ich nur die Hälfte der Menge gemacht habe, dachte ich das passt gut in meine 25er Form. Falsch gedacht, die ist viel zu gross. So habe ich kurzerhand ein ofenfester Förmchen als "Abschluss" in die Form gelegt.

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread - Form

Blog-Event XXIX: Bistroküche - Pissaladière

Blog-Event XXIX: Bistroküche Soyez les bienvenus "chez zorra"!

Eigentlich wollte ich für den 29. Blog-Event mit dem Thema , ausgewählt von Bolli, einen währschaften Eintopf machen.

Wettertechnisch ist es hier jedoch mit bis zu maxmial 25 C noch etwas zu warm für Eintopf, deshalb wird im Bistro "chez zorra" eine Pissaladière serviert.

Pissaladière ist wie Salade Niçoise und Pan Bagnat eine Spezialität aus Nizza. Sie wird mit Zwiebeln, Oliven und Sardellen gemacht. Somit ist es für mich die mediterrane Version vom elsässischen Flammenkuchen.

Pissaladière
Rezept für 1 Portion

Blog-Event XXIX: Bistroküche - Pissaladière


130 g Pizzateig

Belag
1 EL Olivenöl
1 rote Zwiebel
frischer Thymian
1 TL Zucker
1 kleines Büchschen Sardellen
schwarze Oliven
Salz, Peffer

tipp Wie immer beim Kochen sind gute und frische Zutaten das Wichtigste, deshalb wenn möglich den Rolls Royce unter den Sardellen verwenden.

Zwiebel in feine Ringe schneiden. Olivenöl im Hotpan erwärmen, Zwiebeln und Zucker dazugeben, kurz braten. Die Zwiebeln dürfen keine Farben annehmen! Thymianblättchen dazugeben, würzen und salzen. Deckel auf den Topf, Temperatur auf Stufe 2 herunterschalten und 5 Minuten garen lassen. Dann den Hotpan in die Warmhalteschüssel stellen. 30 Minuten weichgaren. Falls sich zuviel Flüssigkeit ansammeln sollte, war beim Hotpan nicht der Fall, das Ganze aufkochen und den Saft verdunsten lassen.

Pizzateig auswallen oder mit den Händen in die gewünsche Form ziehen. Teigboden mit einer Gabel einstechen. Zwiebeln darauf verteilen. Sardellen kreuzweise auf die Zwiebeln legen. Halbierte Oliven in den Zwischenräumen verteilen. Pfeffern. Salz habe ich keines mehr zugegeben, da die Sardellen und Oliven genug salzig sind.

Im vorgeheizten Ofen (210 C Umluft) 15 Minuten backen.

Ich habe Umluft verwendet, da ein anderer Gast eine Kartoffelpizza bestellt hat. So konnte ich Pissaladière und Pizza auf einmal backen.

Blog-Event XXIX: Bistroküche - Pissaladière
Bon appétit!

Zur Pissaladière wird im Bistro "chez zorra" ein Rucola-Salat, welcher nur mit wenig Essig, Olivenöl, Pfeffer und Salz angemacht ist, gereicht. Man kann vor dem Servieren etwas Rucola-Salat auf der Pissaladière verteilen, schmeckt ausgezeichnet.

Blog-Event XXIX: Bistroküche

PS: Bei Ilka gab's kürzlich auch eine Pissaladière, dort kann man auch nachlesen woher der Name stammt.

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen

Die Genussmousse-Crew hat Walnüsse als Thema für den 28. Blog-Event gewählt.

Blog-Event XXVIII: Die Walnuss

Mit Baumnüssen, wie wir Walnüsse in der Schweiz auch nennen, sind für mich schöne Kindheitserinnerungen verbunden.

Meine Grosseltern besassen einen Bauernhof. Neben dem Haus stand ein riesengrosser Nussbaum, dessen Nüsse im "Ofetöri" (Ofentürchen) des Kachelofens getrocknet wurden. Ich erinnere mich an kalte Wintertage. Ich sass auf der heissen Sitzbank des Kachelofens, auf dem nach einger Zeit, und trotz Kissen, der Hintern zu glühen begann. Mein Grossvater lag schnarchend auf dem Kanape. Meine Grossmutter sass am Tisch und knackte fleissig Nüsse, die ich ihr aus dem Ofentüri reichte. Idyllisch, nicht wahr? ;-)

Den Baum, den Hof und die Grosseltern gibt es leider nicht mehr, aber Erinnerungen bleiben.

Für folgende Köstlichkeit kamen endlich wieder mal meine Fiorini in Einsatz.

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen

Leider hatte ich etwas Mühe beim Stürzen der Förmchen. Ich war zu ungeduldig und habe sie zu wenig lange kühl gestellt und anfänglich nicht in heisses Wasser getaucht. Das gab ein Unglück. Dann hab ich sie eingetaucht aber zuwenig lange. So sind sie leider keine Schönheiten geworden. Der Geschmack ist jedoch traumhaft! Vor allem die Rotwein-Birnen runden das Ganze ab. Wenn ich die Teile schöner aus den Fiorni kriegen würde, wären sie Das perfekte Dinner-tauglich. ;-)

Genug der Lobworte, voilà das Rezept:

Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen
ergibt 6 Fiorni

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen
Kann kein Schönheitspreis gewinnen, ist aber lecker!

Baumnussfiorni
100g Baumnüsse, grob gehackt
2 1/2 EL Zucker
2 Blatt Gelatine, 10 Min. in kaltem Wasser eingelegt, abgetropft
2dl Rahm

Rotwein-Birnen
1 1/2 EL Wasser
3 EL Zucker
1dl Rotwein
2 Birnen
1/2 Vanillestängel
6 Baumnusskerne

Baumnussfiorini:
Milch mit den gehackten Nüssen aufkochen, Hitze reduzieren, ca. 30 Min. köcheln, absieben.
Zucker und Nussmilch gut verrühren. Gelatine in etwas heisser Nussmilch auflösen unter die restliche Flüssigkeit rühren, durch ein Sieb in eine Schüssel giessen.
Kühl stellen, bis die Masse am Rand leicht fest ist (dauert ca. 30 Minuten) glatt rühren.
Rahm steif schlagen, mit dem Gummischaber sorgfältig darunter ziehen, in mit kaltem Wasser ausgespülten Fiorni füllen.
Zugedeckt 2 Std. kühl stellen.

Rotwein-Birnen:
Birnen schälen entkernen und in feine Schnitze schneiden.
Vanillestängel, längs aufschneiden und Samen herauskratzen.
Wasser und Zucker in einer Pfanne ohne Rühren aufkochen, Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Hin- und Herbewegen der Pfanne köcheln, bis ein brauner Caramel entsteht. Pfanne von der Platte ziehen. Wein dazugiessen, weiterköcheln, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Birnenschnitze, ausgekratze Vanillesamen und -stängel und 6 Baumnusskerne beigeben. Unter gelegentlichem Wenden ca.15 Min. köcheln, in einer Schüssel auskühlen. Vanillestängel herausnehmen, Baumnusskerne für die Verzierung beiseite stellen.

Servieren:
Die Fiorini kurz in heisses Wasser stellen, sorgfältig vom Förmchenrand lösen, auf Teller stürzen. Rotwein-Birnen daneben anrichten, verzieren.

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen
Hier kann man das Unglück gut sehen. :-(

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Hüftgold hin oder her ... die Tarte ist jede Sünde...
lavaterra (anonym) - 15. Okt, 20:22
Wohin das führt?...
Wohin das führt? Zu Rubensfiguren. ;-)
Zorra - 13. Okt, 12:56
gute güte, wohin...
gute güte, wohin soll das führen?! zenzationnel...
lizamazo (anonym) - 13. Okt, 10:55
Okee, Frau Zorra, jetzt...
Okee, Frau Zorra, jetzt bin ich vollends verliebt.
nasobem (anonym) - 13. Okt, 09:50
Sport! Was ist das? ;-)
Sport! Was ist das? ;-)
Zorra - 12. Okt, 15:39
Edelstes Hüftgold!...
Edelstes Hüftgold! Fast zu schade, um hinterher...
genial-lecker - 12. Okt, 15:12
dekadent
... im wahrsten sinn des wortes, aber man gönnt...
nysa (anonym) - 12. Okt, 11:48
@nasebaer
Die gab's mal bei einer Sonderaktion, und ich habe...
Zorra - 12. Okt, 09:48

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Meine Kommentare

Gut, dann haut rein....
Gut, dann haut rein. ;-)
kochtopf - 15. Okt, 19:04
Feigen sind Sensibelchen....
Feigen sind Sensibelchen. Es heisst, dass sie vom Baum...
kochtopf - 15. Okt, 19:04
@Claudio
Falls du nochmal 10 Stutz investieren möchtest,...
kochtopf - 15. Okt, 19:01
@Sivie
Quitten sind in der Tat hart. Y. hat das Schneiden...
kochtopf - 15. Okt, 09:39
Bei uns sind sie teilweise...
Bei uns sind sie teilweise aussen braun und fallen...
kochtopf - 15. Okt, 09:38

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