gekocht

Blog-Event XXXIII: Aphrodisische Gaumenfreuden

Die letzten 10 Tage war ich in der Schweiz unterwegs (Bericht folgt), deshalb war es auch etwas ruhiger im Kochtopf. Ich liess mich die meiste Zeit bekochen. Für den Blog-Event XXXIII: Aphrodisische Gaumenfreuden, diesmal gehostet von Barbara, haben meine Freundin R. und ich den Kochlöffel geschwungen und ihre kleine Tochter und ihren Liebsten (?) bekocht.

Blog-Event XXXII - Aphrodisische Gaumenfreuden

Wir haben uns für Thai-Küche entschieden. Scharf, würzig, süss und aphrodisierend so ist das Menü geworden.

Ich habe die Vorspeise und das Dessert gemacht. R. hat den Hauptgang übernommen.

Zur Einstimmung haben wir - nicht ganz thai-like - Prosecco mit Erdbeeren serviert.

Aphrodisische Gaumenfreuden - Prosecco mit Erdbeeren

Als Vorspeise Garnelen-Spiesse mit scharfem Dip.

Aphrodisische Gaumenfreuden . Garnelen-Spiesse mit scharfem dip

Die Garnelen sollten auf Zitronengras aufgespiesst werden, leider gab es im Coop nur noch 1 Pack Zitronengras, von welchem der grösste Teil für die Hauptspeise verwendet wurde. Aber mit Holzspiesschen klappt's auch. Leider hat R. keine gescheiten Messer. Mit dem Rüstmesserli ist es ziemlich schwierig Garnelen fein zu hacken. Meine Spiesse sind deshalb ziemlich rustikal geworden. Die Kleine hat sie geliebt. Ohne Sauce waren sie für uns Erwachsene nicht so berauschend, aber der Dipp - bestehend aus Peperoni und Chili - hat ihnen den Kick gegeben.

Erotisierender Spargel und Chili an Ingwer-Kokossauce, die Hauptspeise, erfreute nicht nur den Gaumen...

Aphrodisische Gaumenfreuden - Erotisierender Spargel und Chili an Ingwer-Kokossauce
Man beachte die Anrichtungsweise!!!

...sondern auch die Kleine. ;-)

Aphrodisische Gaumenfreuden ?

Zum Abschluss Erdbeeren mit Limettensaft, Ingwer und Pfeffer, dazu liebeskraftstärkende Bourbon Vanille-Glace.

Aphrodisische Gaumenfreuden - Erdbeeren an Limettensaft mit Ingwer und Peffer

Nach dem Essen waren wir alle pappsatt und zufrieden. Bei mir hat sich keine aphrodisische Wirkung eingestellt. Was bei R. und ihrem Liebsten passiert ist? Das weiss nur Aphrodite. ;-)

Leider gibt's diesmal keine Rezepte, dafür ein paar "making-of"-Fotos:

Aphrodisische Gaumenfreuden

Blog-Event XXXI - Curry: Fruchtig scharfe Currysuppe

Die Hedonistin lädt uns ein Curry zu kochen am liebsten vegetarisch.

Blog-Event XXXI - Curry

Ihr Wunsch ist mir Befehl, so habe ich mich an eine fleischlose Suppe gemacht.

Blog-Event XXXI - Curry: Fruchtig scharfe Currysuppe

Ich habe keine eigene Currymischung gemacht, sondern mich an diesen beiden Mischungen bedient.

Blog-Event XXXI - Curries

Das Resultat war angenehm scharf. Das nächste Mal könnte ich sogar etwas mehr von der roten Paste nehmen. Apfel, Banane und Datteln runden die Schärfe gut ab. Y. der Fleischfresser wollte nichts von der Suppe kosten. Tant pis, so blieb mehr für mich übrig. ;-)

Fruchtig scharfe Currysuppe
Vorspeise für 4 Personen

Blog-Event XXXI - Curry: Fruchtig scharfe Currysuppe
Wer eine dünnere Suppe bevorzugt, einfach mehr Bouillon benutzen.

Sonnenblumenöl
1 kleine Zwiebel, in Stücken
1/2 Stange Lauch, in Stücken
1 Stengel Sellerie, in Stücken
1 kleine Banane, in Stücken
1 kleiner Apfel, in Stücken
5 entsteinte Datteln, halbiert
1 EL Kokosraspel
2 TL rote Currypaste
1 EL scharfer Curry
1/2 l Bouillon
Garnitur
Datteln, in Streifen geschnitten
Crème fraîche

Öl in einer Pfanne warm werden lassen, Zwiebel und Lauch andämpfen, Sellerie beigeben, mitdämpfen.

Banane und alle Zutaten bis und mit Curry beigeben, kurz weiterdämpfen. Bouillon dazugiessen, aufkochen, Hitze reduzieren, zugedeckt ca.1. Std. köcheln, fein pürieren. Falls nötig mit Salz und Peffer abschmecken.

Suppe nochmals heiss werden lassen, in Suppenschalen verteilen und mit einem Klacks Crème fraîche und Dattelstreifen servieren.

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread

Blog-Event XXX: Ingwer Kochschlampe ist die Gastgeberin des 30. Blog-Events. Sie hat Ingwer als Thema gewählt.

Ingwer kann man gut tieffrieren, so hat man bei Bedarf immer etwas frischen Ingwer im Haus. Was man aber nicht machen sollte, ist den eingefrorenen Ingwer auftauen. Er wird ganz weich und lässt sich kaum mehr raspeln. Eine Erfahrung ich die ich machen durfte, weil beim Reiben des gefrorenen Ingwers frieren einem beinahe die Finger ab, deshalb liess ich ihn auftauen. So ist eine 30-Gramm-Knolle im Grünkübel gelandet.

Auf der Suche nach einem Rezept bei dem Ingwer die Hauptrolle spielt, bin ich über dieses Rezept gestolpert. Da kommt wirklich reichlich Ingwer rein.

Ich habe wieder mal ein paar Aenderungen am Rezept vorgenommen: Erstens habe ich nur die Hälfte des Rezeptes gemacht, zweitens braunen anstelle von weissem Zucker verwendet und drittens die Zuckermenge reduziert. Für meinen Geschmack könnte es sogar noch etwas weniger Zucker sein.

Leider ist der Kuchen etwas pampig geworden. Ich denke, das kommt durch den gefrorenen Ingwer, der natürlich beim Auftauen ziemlich Wasser zieht. Evtuell müsste man ihn ausdrücken? So oder so, der Kuchen ist ein Gedicht. Ich werde ihn ganz bestimmt wieder backen.

Grandma Moses Gingerbread

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread
Obwohl er nicht so ausschaut, er schmeckt ausgezeichnet, wirklich! ;-)

60 g Butter, weich
125 g brauner Zucker
2 EL Melasse
1 Prise Salz
1 Ei
175 g Crème fraîche
200 g Mehl
1 TL Backpulver
30 g frischer Ingwer

Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Melasse und Salz dazurühren. Eier und Crème fraîche beifügen und rühren, bis die Masse hell ist. Mehl mit Backpulver mischen, dazusieben und darunterrühren.

Ingwer fein hineinreiben, mischen.

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread - Ingwer gerieben

Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form geben.

Im unteren Teil des auf 180 °C vorgeheizten Ofens 60 Minuten backen.

Blog-Event XXX: Ingwer

Das Originalrezept ist für eine Kastenform von 35 cm berrechnet. Da ich nur die Hälfte der Menge gemacht habe, dachte ich das passt gut in meine 25er Form. Falsch gedacht, die ist viel zu gross. So habe ich kurzerhand ein ofenfester Förmchen als "Abschluss" in die Form gelegt.

Blog-Event XXX: Ingwer - Grandma Moses Gingerbread - Form

Blog-Event XXIX: Bistroküche - Pissaladière

Blog-Event XXIX: Bistroküche Soyez les bienvenus "chez zorra"!

Eigentlich wollte ich für den 29. Blog-Event mit dem Thema , ausgewählt von Bolli, einen währschaften Eintopf machen.

Wettertechnisch ist es hier jedoch mit bis zu maxmial 25 C noch etwas zu warm für Eintopf, deshalb wird im Bistro "chez zorra" eine Pissaladière serviert.

Pissaladière ist wie Salade Niçoise und Pan Bagnat eine Spezialität aus Nizza. Sie wird mit Zwiebeln, Oliven und Sardellen gemacht. Somit ist es für mich die mediterrane Version vom elsässischen Flammenkuchen.

Pissaladière
Rezept für 1 Portion

Blog-Event XXIX: Bistroküche - Pissaladière


130 g Pizzateig

Belag
1 EL Olivenöl
1 rote Zwiebel
frischer Thymian
1 TL Zucker
1 kleines Büchschen Sardellen
schwarze Oliven
Salz, Peffer

tipp Wie immer beim Kochen sind gute und frische Zutaten das Wichtigste, deshalb wenn möglich den Rolls Royce unter den Sardellen verwenden.

Zwiebel in feine Ringe schneiden. Olivenöl im Hotpan erwärmen, Zwiebeln und Zucker dazugeben, kurz braten. Die Zwiebeln dürfen keine Farben annehmen! Thymianblättchen dazugeben, würzen und salzen. Deckel auf den Topf, Temperatur auf Stufe 2 herunterschalten und 5 Minuten garen lassen. Dann den Hotpan in die Warmhalteschüssel stellen. 30 Minuten weichgaren. Falls sich zuviel Flüssigkeit ansammeln sollte, war beim Hotpan nicht der Fall, das Ganze aufkochen und den Saft verdunsten lassen.

Pizzateig auswallen oder mit den Händen in die gewünsche Form ziehen. Teigboden mit einer Gabel einstechen. Zwiebeln darauf verteilen. Sardellen kreuzweise auf die Zwiebeln legen. Halbierte Oliven in den Zwischenräumen verteilen. Pfeffern. Salz habe ich keines mehr zugegeben, da die Sardellen und Oliven genug salzig sind.

Im vorgeheizten Ofen (210 C Umluft) 15 Minuten backen.

Ich habe Umluft verwendet, da ein anderer Gast eine Kartoffelpizza bestellt hat. So konnte ich Pissaladière und Pizza auf einmal backen.

Blog-Event XXIX: Bistroküche - Pissaladière
Bon appétit!

Zur Pissaladière wird im Bistro "chez zorra" ein Rucola-Salat, welcher nur mit wenig Essig, Olivenöl, Pfeffer und Salz angemacht ist, gereicht. Man kann vor dem Servieren etwas Rucola-Salat auf der Pissaladière verteilen, schmeckt ausgezeichnet.

Blog-Event XXIX: Bistroküche

PS: Bei Ilka gab's kürzlich auch eine Pissaladière, dort kann man auch nachlesen woher der Name stammt.

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen

Die Genussmousse-Crew hat Walnüsse als Thema für den 28. Blog-Event gewählt.

Blog-Event XXVIII: Die Walnuss

Mit Baumnüssen, wie wir Walnüsse in der Schweiz auch nennen, sind für mich schöne Kindheitserinnerungen verbunden.

Meine Grosseltern besassen einen Bauernhof. Neben dem Haus stand ein riesengrosser Nussbaum, dessen Nüsse im "Ofetöri" (Ofentürchen) des Kachelofens getrocknet wurden. Ich erinnere mich an kalte Wintertage. Ich sass auf der heissen Sitzbank des Kachelofens, auf dem nach einger Zeit, und trotz Kissen, der Hintern zu glühen begann. Mein Grossvater lag schnarchend auf dem Kanape. Meine Grossmutter sass am Tisch und knackte fleissig Nüsse, die ich ihr aus dem Ofentüri reichte. Idyllisch, nicht wahr? ;-)

Den Baum, den Hof und die Grosseltern gibt es leider nicht mehr, aber Erinnerungen bleiben.

Für folgende Köstlichkeit kamen endlich wieder mal meine Fiorini in Einsatz.

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen

Leider hatte ich etwas Mühe beim Stürzen der Förmchen. Ich war zu ungeduldig und habe sie zu wenig lange kühl gestellt und anfänglich nicht in heisses Wasser getaucht. Das gab ein Unglück. Dann hab ich sie eingetaucht aber zuwenig lange. So sind sie leider keine Schönheiten geworden. Der Geschmack ist jedoch traumhaft! Vor allem die Rotwein-Birnen runden das Ganze ab. Wenn ich die Teile schöner aus den Fiorni kriegen würde, wären sie Das perfekte Dinner-tauglich. ;-)

Genug der Lobworte, voilà das Rezept:

Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen
ergibt 6 Fiorni

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen
Kann kein Schönheitspreis gewinnen, ist aber lecker!

Baumnussfiorni
100g Baumnüsse, grob gehackt
2 1/2 EL Zucker
2 Blatt Gelatine, 10 Min. in kaltem Wasser eingelegt, abgetropft
2dl Rahm

Rotwein-Birnen
1 1/2 EL Wasser
3 EL Zucker
1dl Rotwein
2 Birnen
1/2 Vanillestängel
6 Baumnusskerne

Baumnussfiorini:
Milch mit den gehackten Nüssen aufkochen, Hitze reduzieren, ca. 30 Min. köcheln, absieben.
Zucker und Nussmilch gut verrühren. Gelatine in etwas heisser Nussmilch auflösen unter die restliche Flüssigkeit rühren, durch ein Sieb in eine Schüssel giessen.
Kühl stellen, bis die Masse am Rand leicht fest ist (dauert ca. 30 Minuten) glatt rühren.
Rahm steif schlagen, mit dem Gummischaber sorgfältig darunter ziehen, in mit kaltem Wasser ausgespülten Fiorni füllen.
Zugedeckt 2 Std. kühl stellen.

Rotwein-Birnen:
Birnen schälen entkernen und in feine Schnitze schneiden.
Vanillestängel, längs aufschneiden und Samen herauskratzen.
Wasser und Zucker in einer Pfanne ohne Rühren aufkochen, Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Hin- und Herbewegen der Pfanne köcheln, bis ein brauner Caramel entsteht. Pfanne von der Platte ziehen. Wein dazugiessen, weiterköcheln, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Birnenschnitze, ausgekratze Vanillesamen und -stängel und 6 Baumnusskerne beigeben. Unter gelegentlichem Wenden ca.15 Min. köcheln, in einer Schüssel auskühlen. Vanillestängel herausnehmen, Baumnusskerne für die Verzierung beiseite stellen.

Servieren:
Die Fiorini kurz in heisses Wasser stellen, sorgfältig vom Förmchenrand lösen, auf Teller stürzen. Rotwein-Birnen daneben anrichten, verzieren.

Blog-Event XXVIII - Walnuss: Baumnussfiorini mit Rotwein-Birnen
Hier kann man das Unglück gut sehen. :-(

Blog Event XXVII: Sommersuppen - Ajo Blanco

Blog-Event XXVII: Sommersuppen Ilka und Ulli haben als Thema für den 27. Blog-Event Sommersuppen gewählt. Was liegt da näher als ein Gazpacho zu machen? Jedoch nicht die typische Suppe mit Tomaten, Peperoni und Gurken, sondern ein Ajo blanco. Ajo blanco bedeutet weisser Knoblauch und ist eine Spezialität aus Malaga, mit maurischen Wurzeln, wie so vieles hier.

In die Suppe kommen Mandeln, Olivenöl, Essig, Wasser, Salz und natürlich Knoblauch. Als Beilage bzw. Einlage werden entkernte und geschälte Muskateller-Trauben serviert. Natürlich habe ich Trauben von unserem Rebstock genommen.

Blog Event XXVII: Sommersuppen - Ajo Blanco
Kann jemand die Traubensorte bestimmen?

Ich weiss leider nicht zu welcher Sorte sie gehören. Egal - die süssen Beeren passen perfekt zur Suppe.
Original werden die geschälten Mandeln und der Knoblauch in einem Möser zerstampft. Ich habe das mit der Mühle gemacht. Auch war ich zu Bequem die Trauben zu schälen, entkernt habe ich sie. Mir hat die Suppe trotzdem geschmeckt. Sie ist sehr erfrischend genau richtig für diese Jahreszeit.

Ajo Blanco
Rezept für 2 Personen

Blog Event XXVII: Sommersuppen - Ajo Blanco
Leider gehen die Trauben sofort unter.
Bei mir ist nur 1 oben geblieben. :-(

60 g geschälte Mandeln
60 g altes Brot (ohne Rinde)
3 EL Milch
2 Knoblauchzehen
75 ml gutes Olivenöl
1 EL Sherry-Essig
3 dl kaltes Wasser
Salz

200 g Trauben, entkernt

Brot klein schneiden mit Milch mischen. 10 Minuten stehen lassen. Ich habe die Rinde auch verwendet. Mandeln und Knoblauch ganz fein mahlen oder mörsern.
Brot, Mandel-Knoblauchmischung und etwas Wasser in den Mixer der Küchenmaschine geben.

Blog Event XXVII: Sommersuppen - Ajo Blanco Blog Event XXVII: Sommersuppen - Ajo Blanco

Auf Stufe 1 (Bosch MUM 8) 1 Minute mixen, dann Oel in einem Strahl zugeben. Mixer dabei laufen lassen. Restliches Wasser, Essig und Salz zugeben und kurz auf höchster Stufe durchmixen.
Ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, vor dem Servieren nochmals durchrühren. Suppe in Teller giessen, Trauben hineingeben.

Blog Event XXVII: Sommersuppen - Ajo Blanco
Das Griesslige sind Brot und Mandeln.

¡que aproveche!

Keine Tomaten auf den Augen

solltet ihr für die Abstimmung haben.

Blog-Event XXVI: Tomaten

Blog-Event XXVI: Tomaten - Tomaten-Pfirsich-Salsa

Robert von lamiacucina ist der Gastgeber des 25. Blog-Events. Als Thema hat er sich Tomaten ausgesucht.

Blog-Event XXVI: Tomaten

Ich habe meine Tomaten spät gepflanzt so konnte ich bis jetzt erst 8 Tomaten ernten. Die Pflanzen sind zwar voller Früchte, aber sie wollen nicht rot werden. Sehr wahrscheinlich werden alle miteinander reif, wenn der Event vorbei ist, und mir werden die Tomaten aus den Ohren hängen.

Weil ich nicht weiss, wann die nächste Tomte reif ist, hier schon mal ein Beitrag von mir. Der Vanillezucker als Zutat ist vielleicht etwas ungewoht, aber er passt wunderbar. Meine Pfirische wollten sich trotz eintauchen in heisses Wasser nicht schälen lassen, so habe ich die Haut dran gelassen. Hat nicht gestört. Die Salsa passt gut zu Grilliertem.

Tomaten-Pfirisch-Salsa

Blog-Event XXVI: Tomaten - Tomaten-Pfirsich-Salsa

2 Tomaten
2 Pfirsiche
1 Schalotte, fein gehackt
1/2 TL Koriandersamen, gequetscht oder 1/4 TL gemahlener Koriander
2 EL Vanillezucker
2 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Haut der Tomaten und Pfirsiche kreuzweise einschneiden, kurz in siedendes Wasser tauchen, herausnehmen, kalt abschrecken. Haut abziehen. Tomaten entkernen, in Würfelchen
schneiden. Pfirsiche entsteinen, in Würfelchen schneiden. Mit den restlichen Zutaten mischen, würzen.

Blog-Event XXV - American Cooking Festival - Hotdog

Gabi vom Crockyblog ist die Gastgeberin des 25. Blog-Event. Als Betreiberin der erfolgreichen Webseite USA kulinarisch hat sie, wie könnte es anders sein, das American Cooking Festival ausgerufen.

Blog-Event XXV- American Cooking

Ich wusste lange nicht womit ich michtmachen soll. Einer meiner Lieblingssalate habe ich bereits gepostet und das Schmetterlings-Huhn ist misslungen. So habe ich mich schlussendlich für Junkfood entschieden und Hotdogs gemacht.

Wer mich kennt weiss, dass ich die Brötchen für die Hotdogs selbst gebacken habe, so sind die Hotdogs auch nicht mehr ganz so schlimmer Junkfood. ;-) Die Amerikaner essen zu Hamburgen und Hotdogs gerne so Labberbrötchen. Ich nenn sie Labberbrötchen weil sie im Mund so labbrig pampig werden. Auch meine Brötchen tendierten in diese Richtung obwohl mit Vollkorn gebacken. Aber schliesslich stammt das Rezept auch von hier. Ich musste ziemlich improvisieren, da mir einige Zutaten, wie getrocknete Kartoffelflocken und Milch fehlten. Das Hi-maize (was immer das auch genau ist) habe ich durch Maizena ersetzt. Hier nun also mein Rezept:

Golden Hotdog Buns
ergibt 4 Stück

170 g Weizenvollkornmehl
40 g Maizena (Hi-maize)
20 g gekochte Kartoffel, gerieben (Kartoffelflocken)
20 g ungezuckerte Kondensmilch (Milchpulver)
35 g Butter
10 g frische Hefe
100 g Milch
30 g Wasser

Hefe im Wasser auflösen. Alle Zutaten in die Schüssel der Küchemaschine geben. 1-2 Mintuen auf Stufe 1 (Bosch MUM 8) mischen, dann auf Stufe 2 (Bosch MUM 8) schalten und 5 Minuten fertigkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Zugedeckt 2 1/2 Stunden aufgehen lassen. Längliche Brötchen formen.

Blog-Event XXV - American Cooking Festival - Hotdog
Ich dachte, die sind viel zu dünn, das wird nie was.
Blog-Event XXV - American Cooking Festival - Hotdog
Aber es hat dann doch geklappt!

Zugedeckt 1 1/2 Stunden gehen lassen, oder bis sie ihr Volumen verdoppelt haben. Backofen auf 200 C vorheizen. 18-20 Minuten backen.

***

Hotdogs kann man x-beliebig füllen. Ich habe karamelisierte Zwiebeln gemacht. Die sind superlecker und passen sicher auch als Beilage zu Grillrezepten.

Karamelisierte Zwiebeln
Rezept für 2 Personen

1 EL Oel oder Bratbutter
2 Zwiebeln, in Streifen geschnitten
2 EL Honig
2 EL Essig
2 EL Senf

Zwiebeln in Oel/Butter goldbraun braten. Honig dazugeben mit Essig ablöschen, etwas einköcheln lassen. Zum Schluss Senf daruntermischen.
Warm oder kalt zu den Hotdogs servieren.

***

Zum Schluss das Hotdog-Rezept:

Hotdog
Rezept für 2 Hotdogs

2 Wienerli
2 Golden Hotdog Buns (Rezept siehe oben)
Karamelisierte Zwiebeln (Rezept siehe oben)
2 Essiggurken, in Scheibchen geschnitten
Salatblätter
Ketchup

Die Wienerli erhitze ich über Wasserdampf, so verplatzen sie weniger und laugen auch nicht so aus.

Wie man einen Hotdog zusammenbaut wissen wohl alle.

Blog-Event XXV - American Cooking Festival - Hotdog

Was ich nicht weiss, wie man ihn isst ohne zu kleckern. ;-)

Enjoy your Hotdog!

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot

Blog-Event XXIV - Bier Spülkönig & Kitchenqueen sind die Ausrichter des aktuellen Blog-Event. Sie haben Bier als Thema ausgewählt.

Ich bin keine Biertrinkerin. Ich mag den Geschmack nicht, und eigentlich bin auch froh darüber. So besteht keine Gefahr für einen Bierbauch. ;-) Trotzdem verwende ich ab und zu Bier zum Kochen und für den Event habe ich damit ein Brot gebacken.

Auf der Suche nach einem Rezept bin ich über das Bierkutscherbrot gestolpert. Im Rezept wird Altbier verwendet. Leider habe ich hier keins gefunden, und weil ich ein Bierbanause bin habe ich ein cerveza negra (Schwarzbier) gekauft.

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot
Das Kultbier!
Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot
Sieht aus wie Cola mit viel Schaum.

Wobei ich damit nicht so schlecht gelegen bin. Altbier ist ja auch ein dunkles Bier, wenn ich Wiki richtig verstehe. Scheinbar habe ich mit der Marke Karlsquell sogar ein richtiges Kultbier gekauft, das in einem Song und der Fernsehparodie Sinnlos im Weltall vorkommt.

Hier nun meine Version vom Bierkutscherbrot.

Bierkutscherbrot
ergibt 2 Brote

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot

80 g Sauerteig
450 g Weizenmehl
220 g Roggenmehl
350 g Bier
50 g Wasser (evtl. 60g)
12 g Hefe
14 g Salz

Alle Zutaten mischen und mit der Maschine auf Stufe 1 (Bosch MUM 8) 3 Minuten kneten. Auf Stufe 2 (Bosch MUM 8) weitere 5 Minuten kneten.

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot
Teig nach dem Kneten. Könnte evtl. noch etwas weicher sein.

Teig zugedeckt 90 Minuten gehen lassen. 2x Stretch & Fold nach je 30 Minuten.

Teig halbieren, rundwirken. Da ich nur 1 rundes Gärkörbchen habe, habe ich ein Brot lang geformt. Mit Naht nach unten in die Körbchen legen. Zugedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot
Nach 45 Minuten Aufgehen bereit zum Backen. Wobei das lange Brot leicht besser aufgegangen ist.

Backofen auf 260 C vorheizen.

Brote vorsichtig auf Backmatte, oder wer hat auf Brotschieber, kippen (Naht sollte oben sein, bei mir ist 1 wieder auf der Seite gelandet).

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot
Man sieht deutlich, dass die Naht beim langen Brot seitlich liegt. Damit es nicht zusammensackt, habe ich es nicht mehr gedreht.

Wasser in Ofen sprayen, Brote in den Ofen geben. Nach 1 Minute nochmals Wasser in den Ofen sprayen. 10 Minuten bei 260 C backen, Temperatur auf 220 C herunterschalten, 30 Minuten fertig backen.

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot
So sehen die Brote gebacken aus.

Blog-Event XXIV: Bier - Bierkutscherbrot
Und so das runde Brot aufgeschnitten.

Ein sehr schmackhaftes Brot, der Biergeschmack kommt noch ganz leicht durch. Dunkle Kruste. Lecker!

Blog-Event XXIV - Bier

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Das letzte Wort

Danke, ich nehme mir...
Danke, ich nehme mir das Banner auch gerne mit ;-)
Christel (anonym) - 16. Mai, 21:46
Ich habe
den Eindruck, Frau Frogg hat den Punkt getroffen; übrigens...
walküre - 16. Mai, 20:11
Wahrscheinlich...
hat der Wiener Apfeldstrudel irgend etwas drin, was...
diefrogg - 16. Mai, 09:50
Danke für das Banner.
Danke für das Banner.
lamiacucina - 15. Mai, 06:45
in Wien wird der Apfelstrudel...
in Wien wird der Apfelstrudel ohne Vanillesauce serviert
dr_adi_waberl - 11. Mai, 17:16
Auf die Vanillesauce.
Auf die Vanillesauce.
Zorra - 11. Mai, 16:26
Auf die Vanillesauce.
Auf die Vanillesauce.
Zorra - 11. Mai, 16:26
bezieht sich das "warum...
bezieht sich das "warum nicht?" auf den Apfelstrudel...
dr_adi_waberl - 11. Mai, 12:36

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